| Es regnet Ponys |
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Mittwoch, 12. Mai 2010
Weihnachten feiern
esregnetponys, 05:16h
Gestern bin ich mit Roten Rosen-Weihnachtsliedern über die Nanjing Road geschlendert. Ich habe mich dabei köstlich amüsiert, ein recht sukrriles Erlebnis. Da hier viele Menschen vor sich hin singen oder sprechen oder andere vermeintlich irre Dinge tun, fiel es niemandem auf, dass ich hin und wieder herzlich gelacht habe.
Am Nachmittag wollte ich mir einige vernünftige Gedanken zu meiner Masterarbeit machen. Stattdessen habe ich mich eine Stunde mit einer chinesischen Studentin des Garten- und Landschaftsbaus unterhalten. Sie konnte auf Englisch nicht ausdrücken, was an einem chinesichen Garten wichtig ist und was er, wenn er richtig gestaltet wird, bei Besuchern auszulösen vermag. Man kann es jedoch schon ein wenig erfühlen, wenn man solch einen Garten besucht. Zwar habe ich noch keinen meisterhaften gesehen, aber auch in den weniger kunstvollen spürt man den Raum für die wildesten Gedanken, die friedliche Stille in den 1000 kleinen Eckchen. Vielleicht schreibe ich meine Masterarbeit einfach darüber. "Die Probleme der Beschreibung eines chinesischen Gartens in einer Fremdsprache" [paka]! ... link (0 Kommentare) ... comment Montag, 10. Mai 2010
Willkür wittern
esregnetponys, 11:22h
Ich bin beleidigt. Habe gerade mein Visum verlängern lassen. Ich darf bis zum 30. Juni bleiben. Dann läuft mein Vertrag mit der Uni aus und sie wollen mich keinen Tag länger im Land lassen. Pöh!
Nun gerate ich in´s Turdeln. Meine schönen Reisepläne sind dahin. Ich muss mich entscheiden: Peking, Xi´an, Huang Shan...buhuhuu!! Da könnte ich jetzt mal schreien, wie eben das kleine Kind in der U-Bahn, das von seiner Mama mit Aufklebern zugekleistert wurde. [paka]! ... link (0 Kommentare) ... comment Sonntag, 9. Mai 2010
Ein Wunder sehen
esregnetponys, 06:58h
Ich sitze am kleinen Teich im People´s Park. Einige Meter von mir entfernt sitzt auf den Steinen am Ufer ein junges Mädchen in Schuluniform. Es schaut den Kaulquappen zu, die in großen Schwärmen ihre Kreise ziehen.
Beinahe eine Stunde sitzt die junge Frau so da, ganz still, schaut, vergräbt hin und wieder den Kopf in ihren Armen, spricht ein paar Worte mit sich selbst. Sie ist traurig, fürchte ich. Die Idee ist gut… Ich kann den Blick nicht von ihr lassen. Sie ist wie ein kleines, sanftes Wunder in dieser lärmenden Stadt. Andere Menschen drängeln sich um sie herum, machen ein schnelles Foto von den Tieren im Wasser, gehen wieder. Und sie sitzt und schaut. Dann wird sie aufgescheucht von einem Brautpaar, das so tut, als wandelte es um den See und dabei gefilmt wird. Ich verliere sie aus den Augen und ich merke, dass mit ihr auch eine eigentümliche Ruhe verschwunden ist. Vielleicht hätte ich zu ihr gehen und ihr sagen sollen, dass sie das Wunderbarste ist, das ich seit Tagen in dieser Stadt gesehen habe. Danke, kleines Mädchen, für deinen Anblick. Gehe nur weiter die Kaulquappen anschauen, ganz still… ... link (0 Kommentare) ... comment ... older stories
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Letzte Aktualisierung: 2010.09.26, 23:30 status
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